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Erdings Eishackler melden das Juniorenteam ab, dafür greift eine 1b-Mannschaft ins Punktspielgeschehen ein. Mit Alexander Gantschnig ist der erste Gladiators-Neuzugang fix. Gespräche mit Gladiators-Spielern stehen für den neuen TSV-Abteilungsleiter Ralf Kürten derzeit auf dem Programm. Die ersten hat er bereits geführt und vermeldet, dass Johannes Pfeiffer, Johannes Giel, Markus Poetzel, Axel Schütz und Stefan Peipe ein weiteres Jahr in Erding bleiben werden. Christian Poetzel absolviert ein Praktikum im Ausland und wird erst ab 1. Dezember wieder zum Team stoßen. Seine Laufbahn beenden wird Kapitän Stefan Breiteneicher, der beruflich mehr denn je eingespannt ist. Diese Lücke ist aber bereits geschlossen, denn das Erdinger Eigengewächs Alex Gantschnig kehrt nach vier Jahren „Exil“ beim Oberligisten Passau zum TSV zurück. „Der Kontakt ist nie abgerissen“, sagt Kürten. „Und weil er jetzt eine kaufmännische Ausbildung am Flughafen absolviert, haben wir die Chance ergriffen.“ Keine Chance mehr hat dagegen die Junioren-Mannschaft. „Wir hätten zwar wieder in die Bundesliga nachrücken können, weil Füssen für die DNL meldet, hätten aber nur einen Torwart und fünf Feldspieler zur Verfügung gehabt“, erzählt Kürten und verweist auf den Meldeschluss 30. April. „So macht es keinen Sinn, ebensowenig in der Bayernliga.“ Mehr als zehn Spieler seien abgewandert, „die meisten sind so von sich überzeugt, dass sie woanders gleich in der ersten Mannschaft spielen können“, sagte der bisherige Junioren-Coach Markus Knallinger. „Allerdings sind auch ein paar dabei, die aus schulischen oder beruflichen Gründen nicht mehr können.“ Die meisten wechseln zum Landesligisten Moosburg, darunter laut Knallinger „auch zwei Spieler, die dort direkt neben der Eishalle wohnen. Da kann man das verstehen“. Abgeworben wurde keiner, es habe eben einer den anderen mitgezogen: „Einer hat mir gesagt: ,Ich gehe auch nach Moosburg, was soll ich sonst machen?‘“. Die Lösung beim TSV ist die Meldung einer 1b-Mannschaft in der Bezirksliga, die Knallinger trainieren wird. „Das soll unser Nachwuchs-Unterbau werden“, erklärt Kürten, „denn mit einer U 24-Mannschaft können wir fünf oder sogar sechs Jahrgänge abdecken. Und was ganz wichtig ist: Wir müssen unsere Erdinger nicht wegschicken.“ Knallinger legt wert darauf, „dass es kein Hobby-Eishockey sein wird, sondern leistungsorientiert, mit drei Trainingseinheiten wöchentlich“. |
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| Verfasser: Wolfgang Krzizok | |||
| Veröffentlicht von Matthias Baumann | |||
