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Eigentlich fing dieser Samstag der 27.02.2010 wunderschön an. Zumindest das Wetter strahlte was das Zeug hielt. 10 Grad Plus, Sonne und blauer Himmel, eigentlich ein Tag bei dem man nicht an Eishockey denkt. Das hätten die Young Gladiators Kleinschüler an diesem Tag vielleicht auch besser getan, denn was sie in der Landshuter Eishalle ablieferten war alles andere als gut. Dabei fing das Turnier gar nicht mal so schlecht an. Wie eigentlich immer hieß der erste Gegner Landshut Cannibals. Das Spiel hatte noch gar nicht richtig begonnen, da zappelte der Puck bereits im Netz der Landshuter. Maxi Scheib hatte eine Unachtsamkeit der kompletten Cannibals Mannschaft eiskalt genutzt und das Spielgerät mit einem platzierten Schuss im Landshuter Kasten versenkt. Die Landshuter wirkten geschockt. Das hatten sie nicht erwartet und so konnten die Erdinger einige gute Angriffe aufs Cannibals Tor fahren. Allein das Abschlussglück war ihnen nicht hold. Prompt fiel dann auch in diese starke Erdinger Phase der Ausgleich in der 4.Minute. Die Young Gladiators versuchten weiter dagegenzuhalten, doch in der 10. Minute kamen die Landshuter zum glücklichen Führungstreffer als ein eher schwacher Schuss dem Erdinger Torwart unter dem Schläger durchrutschte. Jetzt bekamen die Cannibals die gewohnte Sicherheit zurück und zogen durch Tore in der 16. und 18. Minute auf 4:1 davon. Der Widerstand der Gladiators war jetzt gebrochen und die Landshuter machten mit ihren Toren 5 und 6 den Sack zu. Letztlich bleibt festzuhalten: starke Anfangsphase der Erdinger mit ein paar guten Chancen, ansonsten war Landshut die klar überlegene Mannschaft. Zweiter Gegner war der EHC Nürnberg. Immer schwer einzuschätzen, da sie über die Saison mal super und dann aber auch wieder schwächere Spiele abgeliefert haben. Im ersten Spiel dieses Turniers hatten sie mit Mühe einen 4:3 Sieg über Regensburg einfahren können. Sofort nach dem ersten Bulli stürmten die Nürnberger mit Mann und Maus aufs Erdinger Tor und waren auch prompt erfolgreich. Diesmal waren es die Erdinger die schon in der ersten Minute den Gegentreffer hinnehmen mussten. Ein erster scharfer Schuss auf das Erdinger Gehäuse rutschte dem Torwart Moritz Schubert durch die Schoner und es stand 0:1. Das wirkte wie ein Weckruf auf die Gladiators die jetzt ihrerseits vehement das Nürnberger Tor belagerten. Die logische Folge war der 1:1 Ausgleich durch Franziska Feldmeier in der 5. Minute. Es begann eine Phase in der sich beide Mannschaften nahezu neutralisierten bis zur 14. Minute als aus dem Nichts der Nürnberger Führungstreffer fiel. Die Young Gladiators brauchten geschlagene 10 Minuten um sich von diesem erneuten Rückschlag zu erholen. Dann erst gelang ihnen wieder ein vernünftig vorgetragener Angriff den Larissa Eicher abschloss aber leider nur den Pfosten traf. Im direkten Gegenzug hatten die Nürnberger mehr Glück und schafften es die Führung auf 3:1 auszubauen. Die Gladiators versuchten sich zwar nochmals gegen die drohende Niederlage zu stemmen mussten aber in der vorletzten Minute das 1:4 hinnehmen. Fazit: ein eher schwaches Spiel fand seinen Sieger in der Mannschaft die ihre wenigen Chancen effektiver nutzte. Im letzten Spiel des Turniers trafen die Erdinger auf Regensburg. Diese waren im Spiel zuvor von Landshut mit 10:0 regelrecht vom Eis gefegt worden. Doch in vielen Sportarten gilt die alte Weisheit, der vermeintlich angeschlagene Gegner ist oft der gefährlichste. Die Erdinger begannen druckvoll und kamen so zu einigen guten Chancen. Es war wie so oft den Mädchen vorbehalten mit einem Doppelschlag in der 5. Und 6. Minute die 2:0 Führung herzustellen. Franziska Feldmeier und Larissa Eicher waren mit ihren Schüssen erfolgreich. Doch wer sich auf seinen Lorbeeren ausruht hat oft das Nachsehen. Die Gladiators ließen in ihrem druckvollen Spiel nach und so plätscherte die Partie so vor sich hin. Man tat nur das nötigste ohne Zug zum gegnerischen Tor. Damit wurde nur der Gegner stark gemacht und so kamen die Regensburger ebenfalls mit einem Doppelschlag zurück ins Match. In der 17. und 18: Minute nutzten sie die Schläfrigkeit der Erdinger und erzielten den Ausgleich. Plötzlich ging es wieder hin und her doch wollte sich auf beiden Seiten kein Torerfolg einstellen. Es dauerte bis zur 32. Minute ehe es die nächste zwingende Möglichkeit zu verzeichnen galt. Leider trafen die Erdinger nur den Pfosten und mussten im Gegenzug den 2:3 Führungstreffer der Regensburger hinnehmen. Um sich gegen die Niederlage zu stemmen waren die Erdinger am heutigen Tag zu schwach und so mussten sie das Eis auch im letzten Spiel als Verlierer verlassen. So war es mal wieder wie so oft, in Landshut gibt’s für die Young Gladiators Kleinschüler nichts zu holen. Da kann nicht mal das wunderschöne Wetter drüber wegtrösten. Ergebnisse: Tabelle: |
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| Verfasser: Christian Cramer | |||
| Veröffentlicht von Matthias Baumann | |||
