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Bisherige Führungscrew will bei Neuwahlen etwas unformiert wieder kandidieren
17.02.2010 - 19:16  |  TSV Erding - Allgemein

Bisherige Führungscrew will bei Neuwahlen etwas umformiert wieder kandidieren

Tiefgreifende Reformen: Drei Jugendleiter, zwei Trainer pro Team, Gust Hauber Geschäftsführer, uvm.
 
Wird wie ein Großteil der bisherigen Abteilungsleitung wieder kandidieren - der bisherige Abteilungs-Vize Patrick Kressler

Ein dickes Lob für die Gladiators-Mannschaft hatte der kommissarische Eishockey-Abteilungsleiter Patrick Kreßler nach Abschluss der Vorrunde übrig und überraschte zudem mit einer Ankündigung.

„Ich denke, das war eine sensationelle Leistung, was die Mannschaft in der Punktrunde gezeigt und mit dem Erreichen der Meisterrunde geschafft hat – und es macht mich sehr stolz“, sagte er: „Wir haben eines der jüngsten sowie eines der preiswertesten Teams und sind die beste Auswärtsmannschaft geworden.“ Schließlich erklärte Kreßler, dass die scheidende Vorstandschaft bei der Jahreshauptversammlung Ende März, entgegen der ursprünglichen Absichten, nun doch wieder kandidieren wird, wenn auch mit kleineren Veränderungen. „Wir wollen den Nachwuchs verbessern, eine schlagkräftige Erste Mannschaft haben und werden tiefgreifende Reformen durchführen“, kündigte der Abteilungs-Vize an, der nach dem überraschenden Tod von Dieter Bartke seit einigen Wochen die Abteilung kommissarisch führt.

„Ehrenämter entlasten“ lautet dabei die Vorgabe, „falls wir wieder gewählt werden“, wie Kreßler ausdrücklich betont. So soll TSV-Urgestein Gust Hauber die Rolle eines „Geschäftsführers“ übernehmen, der zu festen Bürozeiten erreichbar ist und sich um das so genannte „operative Geschäft“ kümmern soll. Dazu gehört in erster Linie die komplette Organisation des Spielbetriebs, von den TSV-Kleinstschülern bis hinauf zu den Gladiators.

„Sehr wichtig in unserem Konzept ist, dass wir mit Matthias Kreuzer, Marion Abstreiter und Rudi Zimmermann in Zukunft drei Jugendleiter einsetzen wollen, um effektiver arbeiten zu können“, sagt Schatzmeister Ralf Kürten, der als Abteilungsleiter vorgesehen ist. „Außerdem wollen wir die Finanzierung auf eine breitere Basis stellen, streben eine verstärkte Mitgliedergewinnung an und auch eine stärke Kooperation mit den Schulen.“ Darüber hinaus ist auch eine engere Zusammenarbeit mit dem EV Landshut angedacht. Gerade von den Knaben-Jahrgängen abwärts habe der TSV einen sehr großen Zulauf zu verzeichnen. „Was da gesät worden ist, wollen wir ernten“, meint Kürten. Soll heißen: In Zukunft werden bei jeder Mannschaft zwei feste Trainer auf dem Eis stehen, um noch effektiver arbeiten zu können.

„Wir wissen, dass wir insgesamt professioneller werden müssen“, sagt Kreßler. Was die Gladiators betrifft, so soll sich „nicht Gravierendes ändern“. Der Fokus liege weiterhin auf der Bayernliga, „wir wollen aber die Mannschaft qualitativ verstärken, um nicht den Anschluss zu verlieren“.

Neue Schatzmeisterin soll Beate Bartke werden. Ob er wieder als Abteilungs-Vize kandidiert, oder das Schriftführer-Amt vom scheidenden Michael Schneider übernimmt, lässt Kreßler noch offen, ebenso wie die Namen der einzelnen Trainer: „Erste Gespräche sind zwar schon geführt worden, aber Vieles wird sich erst nach der Wahl ergeben.“

 
 
Verfasser: Wolfgang Krzizok
Veröffentlicht von Matthias Baumann
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