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Sternkopfs Reihenumstellung bringt erst gegen Regensburg den erhofften Erfolg
02.02.2010 - 16:01  |  TSV Erding - Gladiators - Nachlese

Sternkopfs Reihenumstellung bringt erst gegen Regensburg den erhofften Erfolg

Pressesprecher Michael Schneider lobt Mannschaft und Arbeit des Trainers
 
Kapitän Stefan Breiteneicher (rechts) wurde am vergangenen Wochenende von Trainer Rudi Sternkopf in die 2. Reihe zurück beordert, was sich beim Auswärtsspiel in Regensburg bezahlt machen sollte!

Den 5:4 Sieg nach Penaltyschießen des TSV Erding in der Regensburger Donau-Arena vor mehr als 1800 Zuschauern konnten sich die Spieler, Fans und Veranwortlichen der "Gladiators" zu Recht genüßlich auf der Zunge zergehen lassen.

Pressesprecher Michael Schneider wollte sich hinterher vor lauter Begeisterung erst einmal noch gar nicht mit rechnerischen Dingen beschäftigen, meinte, er sei  stolz, wie die ganze  Mannschaft Paroli geboten habe und "Chapeau!", wie Coach Rudi Sternkopf das Team durch seine  feine Arbeit zum Erfolg bringe. Vor den zwei letzten Spielen der Hauptrunde benötigt der TSV als Tabellenvierter nun theoretisch nur noch einen Zähler, um sicher die Aufstiegszwischenrunde der besten acht Vereine zu erreichen; gleichzeitig müßte es dann allerdings bei allen Verfolgern optimal laufen.

Nach der 2:5 Heimniederlage gegen den ERC Sonthofen hatte  Sternkopf gesagt, es sei eindeutig einfacher, wenn man gewinnen könne, als wenn man es müsse, und das habe er seiner Mannschaft auch gesagt, um den Druck zu minimieren. Etwas überraschend hatte Erdings Chef an der Bande gegen die Allgäuer eine Rochade in den ersten beiden Sturmformationen vorgenommen, Kapitän Stefan Breiteneicher für Daniel Möhle in die zweite Linie beordert. In Regensburg sollte sich diese Entscheidung dann auszahlen, denn Breiteneicher hatte mit seinen zwei Treffern entscheidenden Anteil am erreichten Penaltyschießen.

Sternkopfs Pendant vom EVR Stefan Schnabl urteilte hinterher, der Gegner habe die Fehler eiskalt ausgenutzt und Keeperin Viona Harrer überragend gehalten. Nun bleibt zu wünschen, dass es am Freitag, 20.00 Uhr, beim Rückspiel zu einer adäquaten Kulisse im Erdinger Eisstadion kommt und man den erwarteten drei- bis vierhundert EVR-Fans auch auf der Tribüne stimmtechnisch überlegen ist.

 
 
Verfasser: Peter Hackel
Veröffentlicht von Matthias Baumann
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