Trotz der 1:5-Niederlage durften die Gladiators und ihre Fans nach dem Spiel über die Meisterrundenqualifikation jubeln!!! Die Erding Gladiators haben trotz der 1:5-Heimniederlage (0:2, 0:1, 1:2) gegen den EV Regensburg am Freitag Abend die Playoff- Zwischenrunde erreicht.Schützenhilfe für Erding leistete der ERV Schweinfurt, der gegen Miesbach 3:6 verlor.
Sein Comeback im Gladiators-Dress hatte sich Routinier Robert Steinmanngegen Regensburg anders vorgestellt. Als Stabilisator in der Abwehr war der 35-Jährige von Trainer Rudi Sternkopf reaktiviert worden und sollte mithelfen, die Playoff-Teilnahme auf eigenem Eis zu sichern. Am Freitagabend kassierte er gegen Regensburg aber gleich die erste Strafzeit nach einem Ellbogencheck. Regensburg bedankte sich und erzielte durch Andreas Dörfler das 1:0 (5.). Schon vor dem 0:1 hatte sich bei den Gladiators Nervosität breitgemacht, wenig wollte ihnen gelingen. Erst Mitte des ersten Drittels kamen sie besser ins Spiel und feuerten den ersten Schuss aufs EVR-Tor ab. Regensburg agierte von Beginn an selbstbewusst und hatte die zwingenderen Möglichkeiten. Die beste davon vergab Christian Setz (20.), der an der Seite eines Teamkollegen auf das Tor von Viona Harrer zu stürmte, aber dann zu eigensinnig war und an der Erdingerin scheiterte. Fast mit der Pausensirene klappte es doch: Ein Schlagschuss von Thomas Klisa schlug eine Sekunde vor Drittelende zum 2:0 im Gladiators-Kasten ein. Die temporeiche Partie wurde im zweiten Abschnitt härter, die Strafbänke waren auf beiden Seiten oft besetzt. Einen Unterschied aber gab es: Während Regensburg ein hervorragendes Powerplay aufzog, war das Überzahlspiel der Gladiators katastrophal. So war das 3:0 von Setz (32.) fast logisch. Im Angriff gab es kaum ein Durchkommen für die unermüdlich kämpfenden Erdinger, zu sicher standen die Gäste in der Defensive. Überragend dabei Philipp Weinzierl und Kristoffer Bäckström. Im Schlussdrittel warf Erding alles nach vorne und kämpfte verbissen um jeden Zentimeter Eis. Regensburg machte hinten dicht und ließ kaum Chancen zu. Mit der „Brechstange“ gelang Erding schließlich das 1:3 durch Daniel Krzizok, aber nur 21 Sekunden danach fiel Andreas Dörfler ein abgefälschter Abpraller genau vor die Füße - 1:4. Erding hatte weiter Chancen, aber Schneidawind (48.) und Jirik (50.) scheiterten nach Alleingängen an EVR-Goalie Jonas Leserer. Auch als Torfrau Harrer in der Schlussminute für einen sechsten Feldspieler vom Eis ging, wollte Erding kein Treffer mehr gelingen. Dafür erhöhte Regensburg durch Bäckström noch auf 5:1 (60.). Mit hängenden Köpfen schlichen die Gladiators vom Eis. Der erlösende Jubelschrei war erst Minuten später aus der Kabine zu hören: Als die Schweinfurter 3:6-Niederlage feststand, war Erding die Playoff-Teilnahme mit 53 Punkten sicher. Denn am Sonntag treffen Schweinfurt (51) und Regensburg (50) aufeinander und nehmen sich gegenseitig die Punkte weg. |